Stress

Entspannungstechniken gegen Stress

Stress ist ein negativer Faktor, der unsere geistige und körperliche Gesundheit sehr negativ beeinflussen kann. Oft werden wir durch Kleinigkeiten gestresst, die unsere Aufmerksamkeit nicht wert sind. Manchmal sind wir selber schuld. Zum Beispiel, mangelhaftes Zeitmanagement führt dazu, dass wir uns selbst unter Druck setzen und danach etwas für Stressabbau machen sollen.

Es ist sehr wichtig sich zu erholen. Unser Körper braucht Entspannung, um die Regenerierungsprozesse zu aktivieren. In diesem Sinn ist der menschliche Körper einem Computer ähnlich: wenn man ihn nie komplett ausschaltet, dann fangen die Probleme an und irgendwann wird das Gerät kaputt. Im XXI Jahrhundert haben wir immer noch ein endliches Leben und einen Körper, der alt und getragen werden kann. Um unser Organismus länger jung und fit zu erhalten, sollen wir lernen wie man richtig mit Stress umgeht.

Umgang mit Stress

Oft trägt man selbst die Verantwortung für die stressigen Situationen, die er erlebt. Zum Beispiel, man hat zu viele Aufgaben und er fängt zuerst mit der Leichtesten an. Dann sind alle die unwichtigen Probleme gelöst, aber für die wichtigen Aufgaben bleibt nicht genug Zeit. Dann stresst man sich selbst und die Anderen in seiner Umgebung.

Um solche Situationen zu vermeiden, wird es empfohlen die vorhandene Zeit besser zu organisieren. Dafür kann man jeden Abend Zielsetzung üben. Man schreibt die Aufgaben für den nächsten Tag in einem Notizbuch auf und versucht alle die Punkte zu erfüllen. Die Notizen werden am folgenden Abend kontrolliert. Die nicht erfüllten Aufgaben werden auf den nächsten Tag übertragen.

Die Tagesziele kónnen  auf 3 gruppen aufgeteilt werden:

  1. A -Aufgaben – dazu gehören die Aufgaben, die sehr wichtig sind und dringend gemacht werden sollen.
  2. B – wichtige Aufgaben, die gemacht werden sollen, aber nicht so dringend sind.
  3. C – Aufgaben –  diese Art von Aufgaben können wir an eine andere Person delegieren; oder diese Aufgaben nicht unbedingt gemacht werden sollen. Die Welt geht nicht runter, wenn man sie nicht fertig macht.

Um weniger stressigen Tage zu haben muss man diese Ordnung einhalten. Wenn man zuerst mit B- oder C-Aufgaben anfängt, hat er dann plötzlich keine Zeit für alles was wichtig ist.

Entspannungstechniken

Es gibt eine Menge Entspannungstechniken, die erlernt werden können. Es kann sein, dass für jede Person etwas anderes passt. Wir bieten Ihnen ein Paar Tipps an.

Zu den Klassiker gehört Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Diese Methode wurde von einem amerikanischen Physiologe Edmund Jacobson entwickelt. Sie besteht darin, dass alle Muskeln nacheinander angespannt und dann wieder gelockert werden. Man fängt bei kleinen Muskelbereichen bis zu den großen an. Zum Beispiel, man soll zunächst die Hände zum Faust ballen, 7 Sekunden die Spannung halten und dann wieder locker lassen. Dann geht es weiter zu den Oberarme, Schultern, usw. Diese Übung ist für Anfänger gut geeignet.

Autogenes Training ist eine der populärsten Methoden. Sie soll möglichst unter fachkundiger Anleitung erlernt werden. Sie basiert auf der sogenannter Selbsthypnose und ist auf bestimmte Körperempfindungen konzentriert. Zum Beispiel, man sagt sich: mein linker Arm wird schwer. Man fokussiert sich auf seinem linken Arm und auf dem daraus entstehenden Gefühl. Mit der Zeit klappt die Übung besser.

Tiefe Bauchatmung: wenn wir unter Stress stehen, wird unser Atmen wieder flacher. Unser Gehirn kriegt nicht genügend Sauerstoff und man kann nicht mehr klar denken. Diese Methode kann man für sich genommen trainieren, sie ist aber auch Bestandteil der meisten ganzheitlichen Ansätze, zum Beispiel, Yoga oder Tai-Chi.

Tai-Chi und Qigong gehören zu der chinesischen traditionellen Bewegungskunst. Qigong hat das Ziel die eigene Energie “Qi” im Körper wieder zu aktivieren. Hier werden die Atemübungen mit langsamen, fließenden Bewegungen und einer meditativen Haltung kombiniert.

Tai-Chi kommt ursprünglich aus  Kampfsport, aber wird heute auch als eine meditative Übung verwendet. Sie hilft die innere Ruhe wieder zu finden.

Spaziergänge im Wald helfen auch den Stress abzubauen. Es wird wissenschaftlich nachgewiesen, dass Waldspaziergänge  Blutdruck und Puls senken und auf das allgemeine Wohlbefinden sehr  positiv wirken. Ein Anblick eines Waldes beruhigt uns  und reduziert die Stresshormone.

Waldspaziergänge aktivieren die Krebs-Killerzellen und laut der japanischen Forscher, soll der Effekt noch sieben Tage lang anhalten. Der Grund dafür könnten die sogenannten Phytonziden sein: Pflanzen bilden diese Substanzen, um sich vor Krankheitserregern und Schädlingen zu schützen. Spaziergänger im Wald atmen Phytonziden ein und stärken dadurch ihr eigenes immunsystem. Die japanischen Forscher haben es deswegen vor, die Wälder zu Therapiezentren zu machen.

Die im Luft des Waldes enthaltenen ätherischen Öle können auch eins der Gründe sein warum man sich nach einem Spaziergang im Wald besser fühlt. Es ist bekannt, dass die ätherischen Öle eine besondere Wirkung auf unsere Psyche haben. Einatmen von ätherischen Ölen kann uns entspannen, oder wach machen, unsere Konzentrationsfähigkeit steigern, oder uns zum Schlaf bringen. Manche Aromen machen uns glücklich, manche erinnern uns an die traurigen Momente unseres Lebens. Um von den ätherischen Öle zuhause zu profitieren, muss man wissen, welches Öl welche Wirkung hat. Man kann ein Paar Tropfen ätherischen Öle in die Aromalampe reinmachen, sie für die Massage verwenden ( aber nie pur, weil in so hohen Konzentrationen können sie die Haut beschädigen. Ein Bad mit 5-10 Tropfen von ätherischen Öle wirkt auch Wunder.

Ein Entspannungsbad-Rezept:

  • 2 Tropfen Melisse;
  • 4 Tropfen Lavendel

Solche Bäder machen auch die Haut seidig und schön.

Mehr Info zum Thema ätherische Öle finden Sie unter: https://www.zeitzuleben.de/atherische-ole-anwendung-und-wirkung/

Man kann auch das Lachen als Entspannungsmethode auch verwenden. Es entspannt uns und stärkt das Immunsystem. Deswegen ist es gesund sich eine Komödie nach einem stressigen Tag anzusehen, oder eine Liste von lustigen Videos für sich zusammenzustellen. Das Lachen reduziert die Stresshormone und macht unser Körper stärker.

Massage dient auch der Stressabbau. Es ist unabhängig davon Massage welcher Art es ist. Massagen lösen körperliche Verspannungen und regen die Durchblutung an. Es gibt  unterschiedliche Möglichkeiten: Massieren lassen durch den Partner zu Hause, Wellnessmassagen, Fußreflexzonenmassage,  gezielte Massagen beim Physiotherapeuten oder auch andere Massageformen wie Thai-Massage oder Shiatsu. Man kann sich auch selbst Massage machen. Zum Thema gibt es zahlreiche Videos auf  youtube.

Fantasieren führt uns in eine andere Welt und lenkt uns von unseren täglichen Problemen ab. Man kann ganz zielgerichtet über etwas fantasieren, oder sich einfach auf eine Reise in eigener Vorstellungskraft begeben. Auch eine virtuelle Reise kann der Entspannung dienen, obwohl eine echte Reise natürlich viel mehr Nutzen bringt.

Man kann mehrere Entspannungsmethoden ausprobieren, um herauszustellen welche zu ihm am besten passt. Es gibt sicher noch mehr Möglichkeiten, wie Entspannungsmusik zu hören, mit Freunden zu treffen, ein interessantes Buch zu lesen, Yoga Übungen zu machen, usw. Viel Spass und gute Erholung! 🙂

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